// KONRAD RUFUS MÜLLER TERRA INCOGNITA //

Von Monica Pozzi, 4. May 2017

TERRA INCOGNITA – Wer Angst hat, sieht Monster. «Unbekanntes Land» titelt die Ausstellung von Konrad Rufus Müller (77), dem deutschen Kanzlerfotografen. Müller hat sie alle fotografiert, auch die Kinder der Berliner Charité. «Terra Incognita» ist eine Studie zu einem berührenden Stück Natur. Intime, irritierende Portraits von missgebildeten Föten, die das Licht der Welt kaum selber erblickt haben. «Ich habe diese kindlichen Wesen, die teilweise in einer der Öffentlichkeit zugänglichen Ausstellung des Medizin-Historischen Museums der Charité zu sehen sind, in einen Raum mit weichem Tageslicht bringen lassen. Der klinische Befund in lateinischer Sprache, die kalte Ausleuchtung und die zu grosse Zahl aneinandergereihter Objekte waren einer sehr persönlichen Zwiesprache gewichen. Drei Tage habe ich fotografiert. Es waren die letzten des vergangenen Jahrhunderts.» Konrad Rufus Müllers Arbeitsweise ist unverwechselbar. Er fotografiert nur mit verfügbarem Licht, ausschließlich in Schwarz­ Weiß, immer analog und immer alleine.

KONRAD RUFUS MÜLLER «Terra Incognita – die Kinder der Charité» Vernissage, Donnerstag, 4. Mai, ab 18 Uhr, in der PHOTOBASTEI in Anwesenheit des Künstlers.

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